Es gibt sie noch!

Autor: Wolfgang M. Buchta


Oder sollte man sagen „Es gibt sie wieder?“

Gemeint sind die zahllosen kleineren und größeren Ausfahrten, die einst zu Dutzenden und Hunderten unseren Terminkalender füllten.
Wolfgang M. Buchta war bei der „24. Höhenstrasse Classic“ des ÖMVC – in einer untypischen Rolle …

Was machst Du, wenn Dich ein Freund fragt, ob Du bei der „24. Höhenstrasse Classic“ mit ihm mitfahren willst? Blöde Frage – guter Freund, tolles Auto, feine Veranstaltung, Tagesfreizeit am Samstag und schon fast vergessen, wann Du bei einer Ausfahrt dabei warst … Also „Ja, bitte! Danke!“ 

So traten wir also am Samstag morgen zu dritt – Bernhard Eder, dessen blauer Alfa Romeo GT 1600 Junior und der Autor dieser Zeilen in Brunn am Gebirge zum Dienst an.

Mit uns ein buntes Starterfeld vom Ford V8 Coupé aus 1934 bis zum ultra-raren Mitsuoka Viewt aus 1993, mit den „üblichen Verdächtigen“ – Schön, Euch alle wieder zu sehen! – am Steuer und am Beifahrersitz. 

Die „Höhenstrasse Classic“ ist ja eine traditionsreiche Veranstaltung, die heuer zum 24. Mal über die Bühne ging, allerdings spielte der traditionelle Startort, das Q19 in Wien Heiligenstadt – sozusagen am Fuße der Höhenstraße – heuer Corona-bedingt nicht mit, so wurde der Start von Robert Krickl und seinem Team kurzerhand in den Süden nach Brunn am Gebirge verlegt.

Aber auch hier – zwischen Brunn am Gebirge und Altlengbach – gibt es jede Menge kleiner Straßen, die Robert Krickl und seinem Team bei einer Entfernung von – Luftlinie – rund 40 km auf weit über 100 km aufrollten. Merke: Aus der Gegenrichtung befahren, bietet die Straße einen völlig neuen Eindruck und man kann sich – mit Herrn Buchta am Beifahrersitz – ganz locker an der gleichen Stelle nochmals verfahren. 

Am Nachmittag ging es – damit „das Kind einen Namen hat“ – in einem schnellen Schwenk Richtung Wien und über die Höhenstraße. 

Unser Resultat? Ein eleganter, über jeden Verdacht des Strebertums erhabener Platz 31 (unter gut 40 Teams).