Backstage
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Freitag, 27. März 2026:
In Wien wird die erste Kinovorstellung in Österreich vor geladenem Publikum gegeben (1896)
Heute: Zu Besuch in der Waldschenke Staar im Wienerwald,...
...wo köstliche Grillhendln am Spieß...
...und bald darauf auf unseren Tellern sind.
Und wer genau schaut,...
...kann sogar eine automobilhistorische Rarität entdecken:...
...Lada Niva 4x4 als Doppelkabinen Pickup.
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Donnerstag, 26. März 2026:
Mit einem 67 m langen Pendel im Pariser Pantheon beweist der Physiker Leon Foucault die Erdrotation (1851)
Zwischen 1815 und 1905 wurde der öffentliche Verkehr in Wien von pferdegezogenen, schienenungebundenen Stellwagen durch private Betreiber bewältigt.
Das letzte erhaltene Exemplar wurde drei Jahre lang aufwändig restauriert und in der Remise, dem Verkehrsmuseum der Wiener Linien, der Öffentlichkeit präsentiert.
Finanziert wurde das Projekt durch die Lumax Privatstiftung, vertreten durch Geschäftsführer Peter Lösch, deren Zweck der Erwerb, die Restaurierung und die Pflege historisch wertvoller Fahrzeuge und technischer Geräte ist.
Der kleine Wagen, der 12 Personen Platz bot, war nicht gerade ein Ausbund an Bequemlichkeit, wenn er über das Wiener Kopfsteinpflaster rumpelte.
Ein Messpunkt, der den Fahrpreis bestimmte: wer unter 130 cm war, zahlte nur die Hälfte.
Um den Radwechsel zu erleichtern, konnte die Abdeckung angehoben werden.
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Mittwoch, 25. März 2026:
Premiere des Films "Tarzan" mit Johnny Weissmüller (1932)
Wieder einmal in Dietzhölztal-Ewersbach, wieder einmal im Nationalen Automuseum – The Loh Collection,...
...wo heute Prof. Loh und sein Team die neueste Sonderausstellung präsentieren.
"Rallye Legenden – Zeitreise auf Asphalt, Schotter und Schnee" lautet der Titel,...
...und die Bandbreite der Exponate reicht vom Bentley 6.5 Liter Speed Six Gurney Nutting Coupe aus 1930, der bei der Monte schon nach wenigen hundert Kilometern an einem Brückenpfeiler gescheitert ist,...
...bis zu den modernen Boliden (Audi Sport quattro S1 Pikes Peak, 1987 und Audi S1 Hoonitron aus 2022).
Klassiker wie der Mercedes 450 SLC aus 1978,...
...der Renault Alpine A110 1600 S aus 1971,...
...und natürlich der dreifach Monte Carlo Sieger Mini Cooper S, 1964 sind ebenfalls vertreten.
Aber auch außerhalb der Sonderausstellung gibt es bei jedem Besuch die eine oder andere Neuigkeit - hier der Koenigsegg Jesko Attack aus 2024 - zu entdecken. Prädikat: Sehenswert!
Aber auch im heimatlichen Österreich begeben sich die Daheimgebliebenen auf Entdeckungsreise: Was mag sich wohl in dieser, im idyllischen Mühlviertel gelegenen, Industriehalle verbergen?
Es ist einer von drei Standorten des Autohauses Ambros, das bereits seit den 1920er Jahren, damals noch als Huf- und Wagenschmied, existiert.
Der derzeitige Inhaber, Alois Ambros sen., führt den Betrieb seit 1976 und hat sich mit seinem Oldtimermuseum für italienische Fabrikate 2016 einen lang gehegten Traum erfüllt.
Über 300 Autos und 200 einspurige Fahrzeuge werden auf 5000 m2 präsentiert.
Darunter wirklich seltene Modelle, wie dieser Fiat 503, Baujahr 1927, ...
... ein Alfa Romeo 2600 Sprint im Bertone-Design aus den 1960ern, ...
... oder der Alfa GTV6 im DTM-Look aus den 1980ern.
Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht, hier geht definitiv alles ruck-zuck!