Guided Tour des Oldtimer Automobilclub Austria
Autor: OACA
Österreich, Wien und „echte Österreicher“
Wir trafen einander vor der Albertina. Wer weiß schon, dass der Name zu Ehren des Herzogs Albert und seiner Frau Christina gewählt wurde.
Dr. Jackob Barnea rollte die Historie der letzten 40.000 Jahre zur Besiedelung des heutigen Gebiets Österreich auf . . . Neandertaler, Homo Sapiens, das Zeitalter Venus von Galgenberg und 10.000 Jahre danach
Venus von Willendorf (25.000 Jahre), die Einwanderung aus Anatolien (damals noch nicht Türkei) vor 8.000 Jahren, der Kelten aus Südfrankreich vor 3.000 Jahren, der Römer, der Vandalen, Goten, Hunnen, Slawen, Bulgaren, Magyaren und Barbaren (waren vielleicht Barbaren, aber der Name stammt vom „Bartträger“), Germanen und folgend der Awaren, die eine doppelt so große Fläche wie das heutige Österreich regierten, . Die Babenberger regierten ab 976 [Ostarrichi ist ab 996 urkundlich erwähnt – der Name ist eine Zusammensetzung aus ôstar (östlich) und rîchi (Reich, Herrschaftsbereich)] und die Habsburger ab 1278.
Der Name Wien ist urkundlich ab 881 bekannt (Schlacht an der Venja). Wien ist 441 km² groß. Die Innere Stadt ist mit 2,9 km² und 16.000 Einwohnern der kleinste Bezirk Wiens; Donaustadt flächenmäßig der größte und Favoriten der populationsmäßig stärkste (ca. 220.000) Bezirk.

Folgend besuchten wir das Palais Palffy, wo unser Clubmitglied, Herr Georg Watzek, seine Tanzschule betreibt und uns die Räumlichkeiten zeigte und uns Hintergrundinformationen dazu gab.
Der Spaziergang ging weiter zum Michaeler Platz und endete am Heldenplatz, wo interessante Details auch über die beiden Statuen erzählt wurden. Herr Mag. Thomas Stepany, als stadtbekannter Architekt, vermittelte Informationen über die historische Baukunst und damit zusammenhängende Agenden. Herr Wolfgang Kargl bereicherte uns mit Details über Gießereien und andere Anekdoten.
Herr Peter Rapouch dokumentierte den Rundgang mit Fotoaufnahmen und der Redakteur, Herr Mag. Bernhard Praschl, bezeichnete unsere Tour als historisch und fast legendär.
Last but not least, wurde dann bei Kaffee und Kuchen aus dem Buch von Albert Lorenz „Alte Autos – Junge Liebe“ gelesen, um uns an die fehlenden Oldtimern an diesem schönen Sonntag zu erinnern.
