Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich
Autor: Redaktion
Die »Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich ― Musik am Ursprung« feiern von 30. August bis 1. November 2026 zum 66. Mal den Genius Loci von elf mit berühmten Musikerpersönlichkeiten verbundenen Schauplätzen.
Programm-Überblick:
30.08., 18 Uhr: Carl-Zeller-Serenade, Schloss St. Peter/Au
06.09., 16 Uhr: Schubert-Serenade, Schubert Schloss Atzenbrugg
13.09., 19 Uhr: Schloss-Serenade, Schlosstheater Laxenburg
19.09., 18 Uhr: Gottfried von Einem-Serenade, Kirche zur Hl. Katharina Oberdürnbach
27.09., 16 Uhr: Beethoven-Serenade, Haus der Kunst Baden
04.10., 17 Uhr: Randhartinger-Serenade, Festsaal Ruprechtshofen
11.10., 18 Uhr: Hugo-Wolf-Serenade, Burg Perchtoldsdorf
16.10., 19:30 Uhr: Schönberg-Serenade, Schönberghaus Mödling
18.10., 19 Uhr: Joseph-Haydn-Serenade, Haydn Geburtshaus Rohrau
25.10., 18:30 Uhr: Serenade des Exils, Ehemalige Synagoge St. Pölten
01.11., 17 Uhr: Krenek-Serenade, Salon Krenek Krems

Die 66. Ausgabe der »Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich«, der ältesten, durchgehend bestehenden Konzertreihe des Bundeslandes, bietet von 30. August bis 1. November 2026 »Musik am Ursprung« an insgesamt elf, meist mit berühmten Musikerpersönlichkeiten verbundenen Orten in Niederösterreich. Im Zentrum jedes Serenadenkonzerts steht das klassische Lied ― ergänzt von Instrumentalmusik und inhaltlich passenden Lesungen oder Rezitationen, präsentiert von hervorragenden, international gefragten Interpretinnen und Interpreten.
Mit Musikern eng verbundene Orte in Niederösterreich sind beispielsweise St. Peter in der Au und Ruprechtshofen ― die Geburtsorte Carl Zellers sowie Benedict Randhartingers, das Schubert Schloss Atzenbrugg, die Sommer-Residenzen Hugo Wolfs in Perchtoldsdorf, Arnold Schönbergs in Mödling oder Ludwig van Beethovens in Baden sowie das ehemalige, zum Museum umgestaltete Wohnhaus Gottfried von Einems und Lotte Ingrischs in Oberdürnbach bei Maissau. Seit 2025 ist die „Ehemalige Synagoge St. Pölten“ Schauplatz eines Serenadenkonzerts, um an jene niederösterreichische Komponisten zu erinnern, die aufgrund ihrer jüdischen Abstammung emigrieren mussten.

Bühne frei für internationale Stars und vielversprechende Nachwuchstalente der Klassikszene
Die »Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich« 2026 bieten eine Bühne sowohl für ausgezeichnete, international erfolgreiche Künstlerinnen und Künstler als auch für junge, aufstrebende Nachwuchstalente:
Zu erleben sind renommierte Vokalistinnen und Vokalisten wie Rebecca Nelsen, Camilla Nylund, Annely Peebo, Hagar Sharvit, Thomas Ebenstein, Rafael Fingerlos, Daniel Gutmann, Valer Sabadus, Jörg Schneider und Clemens Unterreiner. Unter den vielversprechenden Gesangstalenten der jungen Generation sind der Salzburger Bariton Benjamin Sattlecker, u.a. Gewinner des 4. Internationalen Haydn-Gesangswettbewerbs 2022, sowie Tenor Kieran Carrel, Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin und „Rising Star“ der internationalen Opern- und Konzertwelt.

Als herausragende Instrumentalisten zu nennen sind die Geigerinnen Laura Gfrerer, Anne Harvey-Nagl und Lena Fankhauser, die beiden letzteren sind Mitglieder des Koehne-Quartetts, ferner die US-amerikanische Cellistin Mara Achleitner sowie brillante Pianistinnen und Pianisten wie Eloise Bella Kohn, Andrea Linsbauer, Akemi Murakami, Sarah Tysman, Ammiel Bushakevitz, Andreas Fröschl, Pantelis Polychronidis und Manfred Schiebel.
Außerdem darf sich das Publikum auf exzellente Ensembles wie die Junge Philharmonie Wien, eines der besten österreichischen Nachwuchsorchester unter Dirigent Michael Lessky, und auf das von drei aus Israel stammenden, jungen Musikern gegründete Trio Delyria freuen.
Hinzu kommen von Schauspiel, Film und Fernsehen bekannte Persönlichkeiten wie Gerti Drassl, Petra Morzé, Philipp Kelz und Joseph Lorenz als Rezitatorinnen und Rezitatoren.
Weiter Informationen unter www.serenadenkonzerte.at
